--Über uns--Geschichte--

Wie Alles begann

Die Achtzigerjahre

waren geprägt vom Pionierwillen, in einem neuen Quartier der Bevölkerung eine Plattform zum gegenseitigen Kennen lernen zu ermöglichen. Dazu bot ein Quartierverein die beste Voraussetzung. Er konnte mit verschiedenen Angeboten die notwendige Basis zur Verfügung stellen. In den Achtzigerjahren fand auch ein Selbstfindungsprozess statt, welcher zu einer Anerkennung des Quartiervereins im Gefüge des Bernischen Quartierlebens führte, aber auch die Rolle eines Quartiervereins als politisch unabhängige Organisation prägte.

  • 1982 Die "Arbeitsgruppe Freizeithaus Holenacker" nimmt die Arbeit auf. Initiative Bewohnerinnen und Bewohner von der Scheibe D (Ho 1 - 11) - nur dieses Gebäude war damals bereits bewohnbar - machten sich zusammen mit den Bauherren Gedanken über die Nutzung des Freizeithauses. Begleitet wurden die Zusammenkünfte von Vertretern der BVG (Bernische Vereinigung für Gemeinschaftszentren und Freizeitanlagen, heute Vereinigung für Beratung und Integrationshilfe und Gemeinwesenarbeit)
  • 16. Juni 1982 Gründerversammlung des "Gründerverein Holenacker". Dieser hat zum Zweck, einen Holenackerverein zu gründen und die Trägerschaft der Gemeinschaftseinrichtungen zu regeln.
  • 2. Mai 1986 Gründung des Quartiervereins Holenacker
  • Mai 1986 Quartierverein Holenacker wird offizielles Mitglied bei der Quartierkommission Bümpliz-Bethlehem (QBB)
  • 23./24. August 1986 1. Quartierfest. Offizielle übergabe des Freizeithauses (FZH) durch den Geschäftsführer der Holag, Herr Paul O. Fräfel, an die Quartierbevölkerung
  • 4. Oktober 1986 Das FZH wird mit einem Apéro eröffnet.
  • ab 7. Oktober 1986 Die Gemeinwesenarbeit nimmt im FZH ihre Arbeit auf. Erste Angestellte der VBG ist Iréne Schneider. Sie ist während drei Nachmittagen im FZH.
  • 13. Dezember 1986 Die 0-Nummer der Quartierzeitung 'der Pflug' (in Anlehnung an das Signet des Holenackers) erscheint.
  • 1987 Ausbau des FZH u.a. mit einer Ventilationsanlage, Geschirrabwaschmaschine und Küche für über Fr. 40 000.00, gespendet von der Holag.
  • 1989 Die bisher grösste Krise des Quartiervereins. Vorstandsinterne Querelaien wurden in der Berner Presse ausgetragen. Der Quartierverein wurde als Plattform für persönliche Machtambitionen missbraucht.

Die Neunzigerjahre

waren geprägt von der hohen Fluktuationsrate im Quartier und der lang andauernden Rezession. Dies hatte einerseits Auswirkungen auf den Quartierverein, dessen Vorstand wegen häufigen Wechseln keine kontinuierliche Arbeit leisten konnte und andererseits auf die öffentlichen Mittel, welche stark gekürzt wurden.

  • 27. März 1992 Die revidierten Statuten werden genehmigt. Diese reagieren auf das zunehmend schwieriger werdende Umfeld bei der Freiwilligenarbeit.
  • 1. Januar 1997 Die Leistungsvereinbarung zwischen der VBG und der Fürsorgedirektion der Stadt Bern tritt in Kraft.
  • 28. Februar 1997 Rücktrittsandrohung des gesamten Vorstandes wegen Kürzung der Gemeinwesenarbeit infolge der Leistungsvereinbarung anlässlich einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung.
  • 1998 Die Planung für die Neunutzung des FZH beginnt.

Das neue Jahrtausend

ist geprägt von einem Neuanfang. Die Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftszentrum Gäbelbach hat sich normalisiert, das Freizeithaus ist zu einem wichtigen Quartiertreffpunkt geworden.

  • 08. August 2000 Eröffnung Kiosk. Der Kiosk ist von der Holenackerstrasse 25 ins FZH gezügelt und zu einem Quartierladen ausgebaut worden.
  • 02. September 2002 Offizielle Einweihung des umbegauten Freizeithauses (FZH) Das Holi — Café nimmt seinen Betrieb auf.

Bisherige Präsidentinnen und Präsidenten

Gründerverein Holenacker

  • 1982 Martin Peter Rissi *
  • 1983 - 1984 Vreni Koshy *
  • 1984 René Bärtschi *
  • 1985 - 1986 Urs Marti

Quartierverein Holenacker

  • 1986 - 1988 Urs Marti
  • 1988 - 1989 Brigitta Frank *
  • 1989 - 1991 Sylvia Scheidegger
  • 1991 - 1993 Geschäftsführender Ausschuss, Leitung Ernst Schäfer *
  • 1993 - 1995 Geschäftsführender Ausschuss, Leitung Hans-Peter Walser *
  • 1995 - 1996 Christa Pulver * und Gilbert Rossinelli
  • 1996 - 1997 Erwin Grossen *
  • 1997 - 1999 Gilbert Rossinelli
  • 1999 - André Schulthess

* nicht mehr im Quartier wohnhaft

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